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In dieser konzeptionellen Arbeit beschäftige ich mich mit der Schnittstelle zwischen Literatur und bildender Kunst, analogem Text und digitaler Visualisierung: colorit ist die visuelle Ästhetisierung literarischer Texte. Stilistisch erinnern die Farbkacheln an Gerhard Richters «Strips», Bridget Rileys «Stripes» oder Paul Smiths Designs, konzeptionell orientieren sie sich allerdings ausschließlich am geschriebenen Wort und verwandeln dieses in ein ästhetisches Objekt mit einer eindeutigen literarischen Referenz. colorit schaut mit einem – vom Inhalt losgelösten – Blick auf die Dramaturgie literarischer Texte. Das geschriebene Farbwort wird zum Spielball einer ästhetischen Verlagerung und rückt damit von traditionellen Farbbedeutungen ab. Vielmehr werden die Farbführungen im gesamten Werk betrachtet und dabei Brüche in der Erzählung, Kapitelstrukturen, Stimmungen und Phasen des Geschehens sichtbar. Der werkspezifische Farbcode kann als reduzierte Übersetzung verstanden werden und steht im Gegensatz zu dem geschriebenen Wort schwarz-auf-weiß. 

 

Die chronologische Auflistung aller im Text genannten Farben wird in ein grafisches Dokument übertragen. Die Leserichtung verläuft von links nach rechts. Es entsteht eine Farbkachel, die in gleichmäßigen, vertikalen Streifen alle Farben des Werks wiedergibt.

Die colorits sind quadratisch und die Farbkachel beinhaltet immer den Titel des Werks und den Namen der Autorin bzw. des Autors. Jedes Buch verfügt über eine individuelle Anzahl an genannten Farben. Jede Farbnennung erhält einen Balken, dessen Breite sich daraus berechnen lässt, wie viele Nennungen es im gesamten Text gibt. Dabei gilt: Je mehr Nennungen es gibt, desto schmaler werden die Balken. Wenn eine Farbe mehrfach hintereinander genannt wird, erscheinen einige Balken breiter. 

Die Auswahl der Texte basiert auf meinem persönlichen Lektürekanon; Dabei orientiere ich mich stets an ästhetisch auffallenden und eigenwilligen Werken auf deutsch oder in deutscher Übersetzung – Klassiker und Neuerscheinungen.​​ Die Kuration der literarischen Werke, das genaue Lesen und die Übertragung in das grafische Dokument sind Teil der colorit-Kunst und erfolgen ohne den Einsatz von KI.

Bei Fragen oder für weitere Informationen per Mail an 

itiscolorit [a] gmail.com

Ausstellungen
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Ausstellungen

6. Juli – 12. Juli 2026

colorit x Literaturfestival Zürich 

Alter Botanischer Garten, Talstrasse 71, 8001 Zürich 

zur Website

22. April – 24. Juni 2026

colorit x Literaturhaus Vorarlberg, 

Radetzkystraße 1, 6845 Hohenems, Österreich

zur Ausstellung

25. April – 27. April 2025 

colorit x Galerie Kollaborativ

Saarbrücker Straße 25, 10405 Berlin

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© Literaturfestival Zürich, Livio Baumgartner, 2026 

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© Literaturhaus Vorarlberg, Marina Höfler & Frauke Kühn, 2026

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© Galerie Kollaborativ, Hannah Kluge, 2025

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Die colorits können in hochwertigen Drucken erworben werden. 

Die Prints werden auf 350 g/m² Hahnemühle-Papier aus 100% Baumwolle und in leuchtenden Farben gedruckt. 

 

20 x 20 cm – signiert, offene Edition –                                         45€ inkl. MwSt., exkl. Versand

20 x 20 cm – signiert, offene Edition, mit Objektrahmen –        85€ inkl. MwSt., exkl. Versand

30 x 30 cm – signiert, offene Edition –                                          65€ inkl. MwSt., exkl. Versand

30 x 30 cm – signiert, offene Edition, mit Objektrahmen –      120€ inkl. MwSt., exkl. Versand

Andere Formate und Preise auf Anfrage. 

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Lea Kubeneck

Lea Kubeneck

itiscolorit [a] gmail.com

*1993

 

ich habe Medienwissenschaft, Germanistik und Literaturwissenschaft in Hamburg und Basel studiert. Zwischen 2015 und 2020 war ich Herausgeberin des Stadtmagazins City Brief in beiden Städten. Ich habe als Konzepterin und Texterin für Agenturen gearbeitet, bin seit 2024 freiberuflich in der Buchbranche tätig und unterrichte an der LMU München sowie an der Universität Potsdam im Bereich Buch- und Medienwissenschaft. Das Projekt colorit begleitet mich bereits seit 2018 und umfasst mehr als 110 Werke und wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgestellt. 

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